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Geförderte Projekte


Abschlussbericht des Klimaschutz-Teilkonzepts für die eigenen Liegenschaften der Stadt Braunfels liegt vor

Im Mai brachte die Stadt Braunfels die Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzept für die eigenen Liegenschaften auf den Weg. Am 8. Dezember 2015 erfolgte die Präsentation des Abschlussberichtes in der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses.

Das erstellte Klimaschutz-Teilkonzept bietet der Stadt Braunfels die Möglichkeit, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und langfristig die Treibhausgasemissionen und Energiekosten der Liegenschaften zu senken.

Konkret wurden insgesamt 18 Gebäude (6 Kindertagesstätten, 3 Feuerwehrgerätehäuser, 3 Gemeinschaftshäuser, 2 Gebäude für kulturelle Zwecke, 1 Gymnastikhalle und 3 Wohngebäude) betrachtet und analysiert, welche Potenziale hinsichtlich Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien vorhanden sind. Das Ergebnis ist durchaus beeindruckend: Einsparungen in Höhe von rund 213 t/a an CO2 e-Emissionen (das entspricht etwa ca. 57 % der jetzigen Werte) sind möglich bei der Umsetzung sämtlicher Maßnahmen. Ziel sei es jetzt, "einzelne, im Konzept erarbeitete Projekte umzusetzen", erklärt Claudia Watz, Mitarbeiterin im Fachdienst Bau, Planung, Immobilien der Stadtverwaltung Braunfels und Projektleiterin des Klimaschutz-Teilkonzepts.

Die vorgeschlagenen Möglichkeiten zur Umsetzung des Konzepts wurden in kurzfristige (bis zu drei Jahren), mittelfristige (vier bis zehn Jahren) und langfristige (bis 2050) Maßnahmen kategorisiert.

Eine im Rahmen des Konzepts erstellte Gebäudedatenbank dient als Controlling-Instrument zur Übersicht über die jährliche Entwicklung des Heizenergie- und Stromverbrauchs (einschließlich der Kosten) sowie der entsprechenden CO 2 e-Emissionen.

Das vorgestellte Klimaschutzteilkonzept wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich GmbH. Das Konzept wurde von den politischen Gremien und der Verwaltung der Stadt Braunfels initiiert und in Zusammenarbeit mit der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB), einem An-Institut der Fachhochschule Bingen entwickelt.

Das Klimaschutzteilkonzept eigene Liegenschaften wird im Rahmen der BMUB-Klimaschutzinitiative gemäß der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen vom 9. Oktober 2013 durchgeführt. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wird das Klimaschutzteilkonzept unter dem Förderkennzeichen 03K00603 gefördert.

Den vollständigen Abschlussbericht können Sie in der rechten Seitenleiste auf dieser Seite lesen (PDF).




Inhalt wird im neuen Browserfenster dargestellt Claudia Watz
Hochbau, Frauenbeauftragte, Beraterin für Betriebliches Eingliegerungsmanagement
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Telefon: 06442 303-41





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